Umsatzsteuer

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Fachleitung: Heike Marczinek mdWdGb

Die Umsatzsteuer ist eine Steuer, die an den Verkauf von Gütern (Lieferungen) und die Erbringung von Dienstleistungen (sonstige Leistungen) anknüpft. Die Umsatzsteuer ist so ausgestaltet, dass allein der Konsument mit ihr belastet wird. Steuerschuldner ist allerdings der Unternehmer. Er hat die Umsatzsteuer für den Fiskus zu vereinnahmen und an ihn abzuführen.

Das Umsatzsteuergesetz kennt 2 Steuersätze: den allgemeinen Steuersatz von derzeit 19 % und den ermäßigten Steuersatz von 7 %. Daneben enthält das Umsatzsteuergesetz eine umfangreiche Aufzählung von Lieferungen und sonstigen Leistungen, die von der Umsatzsteuer befreit sind.

 

Fortsetzung des Beispiels:

Frau Keppler hat im Mai 2014 insgesamt 100 Jeans verkauft und damit 5.900 € einschließlich 19 % Umsatzsteuer eingenommen.

In den Einnahmen sind also 942,02 € Umsatzsteuern enthalten (Berechnung: 5.900 € X 19 ÷ 119 = 942,02 €), die sie in einer bestimmten Frist beim Finanzamt anmelden und abführen muss.

Gegen diese Umsatzsteuerschuld kann Frau Keppler unter bestimmten Voraussetzungen die Umsatzsteuer, die sie selbst beim Einkauf der Jeans an ihren Lieferanten bezahlt hat, gegenrechnen (= Vorsteuer).

Letzte Aktualisierung: 06.02.2018